Immobilienfinanzierung von FMW

Die Immobilienfinanzierung vergibt Baugeld für Immobilien. Mit diesem Baugeld kann man eine Immobilie kaufen, erhalten oder auch sanieren sowie modernisieren. Auch wer nur über wenig oder gar kein Eigenkapital verfügt, kann mit einer Immobilienfinanzierung den Traum vom Eigenheim verwirklichen. Im Unterschied zum „normalen“ Kredit beginnt eine Immobilienfinanzierung meist erst bei Summen wie 30.000 Euro. Es geht bei ihr um den Kauf von werthöheren Objekten und sie ist auf Langfristigkeit ausgelegt. Der Höhe des Baudarlehens ist dabei in der Regel keine Grenze gesetzt. Sie muss allerdings für den Kreditnehmer finanzierbar sein und wird immer für jeden Fall individuell abgeschlossen.

Wie bereits erwähnt, ist eine Finanzierung kein kurzfristiges Finanzprodukt wie ein Ratenkredit, mit dem man den Kauf einer neuen Waschmaschine oder eines neuen Wohnzimmers ermöglicht. Da geht es meist nur um Laufzeiten von bis zu 72 Monaten. Die Immobilienfinanzierung kann Laufzeiten von bis zu 35 Jahren haben. Das sind in Monaten gerechnet 420, also um einige Monate mehr. Weiterhin garantiert die Immobilienfinanzierung eine Zinsbindungsfrist. Gerade weil diese Art von Finanzierung so lange dauert, gewährt der Kreditgeber bestimmte Fristsätze. Diese können zwischen fünf und fünfzehn liegen. Längere Zinsbindungsfristen sind selten. Dem Vertragspartner wird für diese festgelegte Zeit eine konstante Zinshöhe garantiert. Die Zinsbindungsfrist ist meist kürzer als die Gesamtlaufzeit. Das bedeutet, dass nach Ablauf der Zinsbindung der neue Zins mit der Bank verhandelt werden muss.

Eine Immobilienfinanzierung ist günstiger und bietet flexiblere Konditionen als der herkömmliche Ratenkredit. Doch es gibt noch weitere Kredite, die die Finanzierung einer Immobilie günstig ermöglichen. Bei diesen Krediten handelt es sich um die Förderkredite des Staates. Wer kann, der sollte diese beanspruchen. Der Staat vergibt zur Unterstützung der Immobilienfinanzierung günstige Kredite über die KfW, Bank für Wiederaufbau. Die KfW bietet den Bürgern verschiedene Förderprogramme an und jeder Bürger ist grundsätzlich anspruchsberechtigt. Wissen sollte man allerdings, dass man pro Haushalt nie über EUR 100.00 erhält und auch „nur“ bis zu 30% der Gesamtkosten. Das stellt aber keineswegs einen Nachteil dar, denn die Förderkredite können problemlos mit einer Immobilienfinanzierung kombiniert werden können. Da die Zinsen der KfW-Kredite deutlich unter dem Marktniveau liegen, wird durch sie die Finanzierung für manch einen gerade noch bezahlbar. Denn ob man einen Prozentpunkt mehr oder weniger zahlt, macht sich bei der monatlichen Belastung immer bemerkbar.

Für viele auch interessant könnten die Förderprogramme wie zum Beispiel die Förderung von Modernisierung und CO2 Minderung an Wohnungen und Häusern sein. Wer sich entscheidet, einen energieeffizienten Neubau errichten zu lassen oder auch ein Energiesparhaus sowie Passivhaus, kann sich wiederum über eine günstigen Kredit der KfW freuen. Genannt wird dieses Förderprogramm „Energieeffizient Bauen“. Weiterhin gibt es die Fördermaßnahme für Altbauten, „Energieeffizient Sanieren“ genannt.

Inzwischen kann man auch ganz günstig komplett ohne Eigenkapital finanzieren.

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