Die Vergabe eines Kredites

Die Vergabe eines Kredites an einen Kreditnehmer ist ein Finanzgeschäft. Da es sich um ein Geschäft handelt, ist damit auch klar, dass der Kreditgeber dem Kreditnehmer das Geld nicht umsonst zur Verfügung stellt. Er nimmt vielmehr für die Gebrauchsüberlassung seines Geldes Zinsen und meist fallen noch weitere Kosten wie Abschluss- und Bearbeitungsgebühr, Provision, Agio und Disagio an.

Kredite für den privaten Kunden gibt es eine ganze Reihe. So gibt es Verfügungskredite, Anschaffungskredite, Baufinanzierungen (bei ihnen ist der Verwendungszweck festgelegt), Zwischenfinanzierungen und Vorfinanzierungen, Wertpapierkredite und Avalkredite. Als privater Kunde tritt auf, wer sich in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis befindet, also Privatpersonen, die kein Gewerbe treiben. Sie nehmen den Kredit für private Zwecke auf. Diese Kredite für private Kunden unterliegen besonderen Vorschriften, die im Rahmen des Verbraucherschutzes Anwendung finden. So gibt es Vorschriften hinsichtlich der Preisangabe und des Ausweises des effektiven Jahreszinses. Eine weitere Bedingung für die Aufnahme eines Privatkredites ist die Volljährigkeit sowie die Bonität. Diese wird oft in einem automatisierten Verfahren ermittelt. Man zieht dafür Daten aufgrund von vorliegenden Geschäftsbeziehungen heran oder holt sich Auskünfte über die Schufa ein.

Finanzielle Notsituationen hat wohl jeder schon einmal erlebt und nicht selten kommt es vor, dass man eine Finanzspritze in Form von Krediten benötigt. Da man die Kredite aber nicht nur zurückzahlen muss, sondern auch dazu noch Zinsen erhoben werden, sollte man darauf achten, dass man eine möglichst günstige Form der Finanzierung findet.

In erster Linie wird der Kredit mit einem Nominalzins angegeben. Doch da die vorgenannten Nebenkosten zum Auszahlungsbetrag hinzugerechnet werden, ergibt sich daraus ein sogenannter Effektivzins. Und bei diesem lohnt sich der Vergleich der verschiedenen Anbieter. Ist der Nominalzins oftmals fast gleich hoch, unterscheiden sich die Angebote nämlich am Effektivzins. Vergleichen spart also bares Geld.Dieses gilt auch bei der Baufinanzierung.

Und die Suche nach einem Anbieter im Internet spart nochmals Geld. Online Kredite werden häufig günstiger vergeben als die Kredite der Filialbanken. Die Verwaltungskosten der Direktbanken aus dem Internet sind um einiges geringer und dies wird in Form von günstigeren Zinsen an die Kunden weitergegeben. Wer im Internet auf die Suche nach einem günstigen Anbieter geht, kann zudem noch einiges an Zeit sparen. Man erhält im Netz eine Vielzahl an Vergleichsmöglichkeiten durch den Anbieter-Vergleich oder auch den Kreditrechner. Diese Programme erleichtern dem Kunden die Suche nach dem günstigsten Kredit. Er erhält einen guten Überblick und spart dabei Zeit und Geld.

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