Staatliche Hilfe bei der Finanzierung des Eigenheims

Die Eigenheimrente ist die jüngste Variante der Riester-Rente. Der Clou hierbei ist, dass die staatlichen Zulagen als Sondertilgungsleistungen direkt in die Immobilienfinanzierung bzw. (bei einem Neubau) die Baufinanzierung einfließen.
Die Bedingungen, um durch die staatliche Riester-Förderung zu erhalten, sind bei Wohn-Riester (so die umgangssprachliche Bezeichnung) identisch wie bei den übrigen Varianten der Riester-Rente, also Rentenversicherung, Fondssparplan und Banksparplan): Förderberechtigt sind – ohne Einkommensgrenzen – alle rentenversicherungspflichtigen Personen, also insbesondere Arbeitnehmer; außerdem Beamte. Wer nicht förderberechtigt ist, beispielsweise Selbstständige ohne Rentenversicherungspflicht, wird darüber hinaus mittelbar begünstigt und erhält jährlich die Altersvorsorgezulage, sofern der förderberechtigte Ehegatte einen eigenen Riester-Vertrag abschließt. Wie bei den übrigen Varianten der Riester-Rente lohnt sich auch Wohn-Riester besonders für kinderreiche Familien aufgrund der zusätzlichen Kinderzulagen. Anders als bei den “klassischen“ Varianten der Riester-Rente steht bei Wohn-Riester der Ertrag quasi schon fest: Durch die ersparten Darlehenszinsen lässt sich die Rendite bis zum Ablauf der Zinsbindungsfrist des betreffenden Darlehens beziffern.

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