Variable Zinsen

Wer sein Geld längerfristig anlegen will, stört sich vermutlich an den zurzeit ungewöhnlich niedrigen Zinsen. Eine Möglichkeit zur Geldanlage bis auf Weiteres bei täglicher Verfügbarkeit sind Geldmarktfonds. Eine andere Option sind variabel verzinsliche Anleihen, auch Floater genannt. Der meist jährliche oder auch halbjährliche vergütete Zinssatz passt sich der allgemeinen Zinsentwicklung an. Häufig vollzieht sich dies dadurch, dass der Zinssatz an einen Referenzzins wie beispielsweise den EURIBOR gekoppelt ist. Bei steigenden Zinsen partizipiert der Anleger auf diese Weise über einen steigenden Kupon. Entsprechend wird das Risiko, während der Laufzeit mit seiner Geldanlage “festzustecken“, will man keine Kursverluste durch Verkauf realisieren, gemindert. Breit streuende Fonds, die in Rentenwerten investieren, mischen häufig Floater bei, um sich das jeweils aktuelle Zinsniveau zu sichern. Besonders interessant ist es hierbei, einen Fonds Rabatt auszuhandeln oder (besser noch) die Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu erwerben.
Im Bereich der Finanzierungen sind variabel verzinsliche Darlehen auch möglich, werden aber für eine Baufinanzierung vergleichsweise selten nachgefragt. Aus Gründen einer sicheren Kalkulation werden in aller Regel längerfristige Zinsbindungen eingegangen.

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