Riester-Fonds

Wenn man durch regelmäßiges Sparen in einen Riester-Fonds investiert, besteht eine gute Chance, dass man sich im Alter selbst dankbar sein wird. Ein zusätzliches regelmäßiges Einkommen als Ergänzung zu den übrigen Altersbezügen wie gesetzliche Rente oder Betriebsrente fließt nach Ende der Sparphase des Riester-Vertrags in Form eines Auszahlplans und im Anschluss ab dem 85. Lebensjahr in Form einer lebenslangen Leibrente. Zudem ist eine flexibel zu handhabende Möglichkeit zu Beginn des Auszahlplans gegeben. Diese besteht darin, einmalig bis zu 30 Prozent des angesammelten Kapitals zur freien Verwendung zu entnehmen. Diese Option stand zu Beginn der Einführung der staatlich geförderten zusätzlichen  privaten Altersvorsorge noch nicht zur Verfügung. Die Rahmenbedingungen haben sich in dieser Hinsicht somit für die Anleger im Vergleich zu der ursprünglichen Regelung deutlich verbessert.

Zudem besteht die Möglichkeit, dieses Vorsorgeinstrument zielgerichtet für das Eigenheim bzw. selbstgenutztes Wohneigentum im Allgemeinen, also auch für eine Eigentumswohnung, einzusetzen. Zu Beginn des Auszahlplans kann das Altersvorsorgevermögen nämlich anstelle einer flexiblen Entnahme von Teilbeträgen zur freien Verwendung auch zu einem Großteil oder sogar komplett für den Erwerb einer selbstgenutzten Wohnimmobilie eingesetzt werden. Die staatliche Förderung muss in diesem Fall, anders als bei einer vorzeitigen Auflösung des Vertrags, nicht zurückgezahlt werden. Anstelle eines Immobilienerwerbs dürfen auch entsprechende Darlehen durch das Guthaben abgelöst werden, wenn eine Baufinanzierung zu Beginn des Ruhestands noch nicht vollständig getilgt wurde.

Wer für seinen Riester-Vertrag keine staatliche Förderung erhalten hat, ist ohnehin frei hinsichtlich der Verwendung des Kapitals. Dies gilt auch bei geförderten Verträgen für Beträge, die über die Förderhöchstgrenzen hinaus eingezahlt wurden. In steuerlicher Hinsicht werden Riester-Fonds in diesen Fällen grundsätzlich wie private Rentenversicherungen behandelt.

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